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Eintracht Spandau wechselt in die The Icon League

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Eintracht Spandau-Präsident Knabe bei der Vertragsunterzeichnung mit The Icon League-Gründer Elias Nerlich.
Eintracht Spandau-Präsident Knabe bei der Vertragsunterzeichnung mit The Icon League-Gründer Elias Nerlich.

Nach der Einstellung des Spielbetriebs in der Baller League tritt das Gründungsmitglied Eintracht Spandau künftig in der The Icon League an.

Wie viele Player verträgt der deutsche Markt für Event-Kleinfeld-Hallenfußball? Seit Ende Januar ist klar: Drei sind in jedem Fall zu viel. Im Wettbewerb um Zuschauer, Talente und Sponsoren hat sich die Baller League aus dem Markt verabschiedet und den Spielbetrieb im Inland vorerst eingestellt – trotz prominenter Starthilfe durch die Weltmeister Lukas Podolski und Mats Hummels.

Zu den Baller League-Teams der ersten Stunde gehörte vor zwei Jahren auch Eintracht Spandau – das E-Sport-Joint-Venture der Agenturen Instinct3 und Jung von Matt Nerd. Dadurch entstand eine zweite Säule neben dem League of Legends-Kerngeschäft in der Prime League.

Für die Spandauer stellte sich in den vergangenen Wochen daher die Frage, wie und wo es weitergehen soll – für Kader und Team, aber auch für das Unternehmen selbst. Schließlich wurde um Instinct3-Influencer und -Co-Gründer Maximilian Knabe alias HandOfBlood alias Präsident Knabe ein ganzes Ökosystem gebaut – inklusive Stammkneipe und ‚Ultras‘.

Am heutigen Mittwoch gibt es nun erfreuliche Nachrichten aus Spandau: Künftig tritt die Eintracht in der The Icon League an, die ihrerseits von zwei Superstars ihres Gewerbes betrieben wird – nämlich Real-Madrid-Legende und Weltmeister Toni Kroos und Content Creator Elias Nerlich (EliasN97), der zu den einflussreichsten Influencern im deutschsprachigen Raum zählt. Bei der letzten Finanzierungsrunde wurden weitere 15 Mio. € eingesammelt – darunter investierte das Family Office von Jürgen Klopp.

Eintracht Spandau wechselt in die The Icon League

Die langfristige Zusammenarbeit mit Eintracht Spandau zielt darauf ab, die The Icon League zum „kulturellen und sportlichen Zentrum des deutschen Kleinfeldfußballs“ zu entwickeln. Gespielt wird im 5-gegen-5-Modus auf Kunstrasen, der von Banden eingerahmt wird. Vom klassischen Fußball unterscheidet sich die Liga durch unbegrenzte Wechsel und ein dynamisches Regelwerk.

Für Reichweite sorgen Content Creator, Podcaster, Rapper, Fußball-Rentner, Moderatoren und aktive Profis. Die Partien werden kostenlos auf Twitch und weiteren Plattformen übertragen. Zu den Sponsoren zählen Marken wie LEGO, Philips, Coca-Cola, Otto und L’Oréal.

Hendrik Ruhe, Geschäftsführer, Eintracht Spandau: „Wenn man in Deutschland eine echte Fankultur im Sport aufbauen willst, dann machst du das nicht für das schnelle Geld, sondern mit langem Atem. Verantwortungsvoll und ehrlich. Niemand hat Lust, Fan von etwas oder jemandem zu werden, wenn kein Vertrauen da ist. Wir haben unseren Fans versprochen, dass unser Fußball-Engagement nachhaltig ist. Und selbst wenn eine Liga daran scheitert, fühlen wir uns weiterhin daran gebunden. Aus den Gesprächen mit The Icon League sind wir überzeugt, dass sie dieses Verantwortungsbewusstsein teilen. Deshalb kann ich sagen:Wer glaubt, dass der Kleinfeld-Fußball in Deutschland auserzählt ist, der irrt. Denn, sobald unsere Fans das erste Mal in The Icon League zu hören sind, werden alle merken:Wir stehen gerade erst am Anfang.“

Marc Goroll, Geschäftsführer, The Icon League: „Mit Eintracht Spandau stößt das reichweitenstärkste Team der deutschen Kleinfeldfußball-Ligenzu uns hinzu. Die Kollegen von Eintracht Spandau bringen ein ausgezeichnetes Gespür für crossmediales, spannendes Storytelling und eine aktive, leidenschaftliche Fan Base mit. Damit bilden sie einen wichtigen Baustein für unser weiteres Wachstum. Wir sind uns sicher, mit ihnen emotionale Geschichten rund um Sport und Entertainment erzählen zu können und heißen sie in unserer Liga herzlich willkommen.”

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