
In knapp vier Monaten startet bereits der Aufbau der Gamescom 2026 – auch bei den Bundesländern laufen Vorbereitungen für Gemeinschaftsstände.
Die Koelnmesse-Halle 4.1 steht zur Gamescom traditionell ganz im Zeichen von ‚Games made in Germany‘: Neben dem Branchenverband Game sind auch Ministerien sowie Bundesländer und Standort-Initiativen vertreten – alles in direkter Nachbarschaft und nur wenige Schritte voneinander entfernt.
Wirtschafts- und Digitalministerien sowie Förderanstalten kümmern sich nicht nur um Anmeldung und Organisation, der gerade kleinen Studios viele administrative Themen abnimmt: Die Aussteller profitieren zusätzlich von vergünstigten Konditionen. Empfänge (‚Receptions‘) und Rundgänge bringen außerdem prominente Bundes- und Landes-Politiker an den Stand und sorgen so für mediale Aufmerksamkeit.
Die Halle 4.1 ist Teil der Business Area und somit nur für Fachbesucher, Aussteller und Medienvertreter zugänglich (Mittwoch bis Freitag). Einige Länder haben sich stattdessen oder zusätzlich für einen Auftritt in der Entertainment Area entschieden, die bis Sonntag (30. August) für alle Gamescom-Besucher geöffnet ist.
Alle Informationen zur Gamescom 2026 finden Sie in der Gamescom-Rubrik von GamesWirtschaft.
Gamescom 2026: Die Auftritte der Bundesländer
Bestätigt sind bislang folgende Auftritte (Stand: 10.4. / wird laufend aktualisiert):
Baden-Württemberg
Studios und Dienstleister aus ‚The Länd‘ präsentieren sich in der Business Area. Noch bis zum 13. April können sich bis zu fünf Studios für einen Platz in der Indie Arena Booth (Halle 10.2) bewerben – der Preis liegt bei 600 €.
Bayern
Die Medien Bayern-Initiative Games Bavaria organisiert einen bayerischen Gemeinschaftsstand in der Entertainment Area, also im Privatbesucher-Bereich. Die Ausrichter werben mit einem Rundum-Sorglos-Paket inklusive Ausstellerausweisen, Spielstationen und Verpflegung – und das zum Nulltarif (Details). Wer stattdessen in der Indie Arena Booth oder bei Home of Indies ausstellen möchte, kann sich bis 27. April für einen Zuschuss bewerben.
Berlin
Das Medienboard Berlin-Brandenburg und das MediaNet Berlin-Brandenburg bauen auch in diesem Jahr einen B2B-Gemeinschaftsstand in Halle 4.1. Dort gibt es Platz für fünf bis sieben Studios, die ihr Spiel präsentieren – die Einreichfrist ist allerdings schon verstrichen. Für den Fachbesucher- und Medientag am 26. August ist der traditionelle Empfang geplant.
Brandenburg
siehe Berlin
Bremen
siehe Niedersachsen
Hamburg
‚Road to Gamescom‘ heißt das Programm von Gamecity Hamburg: Der hanseatische Gemeinschafsstand ist Teil der Indie Arena Booth (IAB) in Halle 10.2. Bewerbungsschluss für kostenlose Plätze ist der 13. April. Am „Hessen-Empfang“ (27. August, 16 Uhr) nimmt Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) teil.
Hessen UPDATE
Der hessische Gemeinschaftsstand in Halle 4.1 ist ein Joint-Venture von Game Hessen, Hessen Film & Medien, der Geschäftsstelle Kreativwirtschaft Hessen und Wirtschaftsministerium. Der ‚Open Call‘ ist bereits seit März beendet.
Platz gibt es indessen noch im Endverbraucher-Bereich, genauer in der Indie Arena Booth in Halle 10.2: Infos zu Kosten und Verfahren gibt es auf der Website des Indie-Gemeinschaftsstands.
Niedersachsen
Bis 13. April läuft die Einreichungsphase für vergünstigte Plätze in der Indie Arena Booth: Nordmedia wählt die geeignetsten Bewerber aus Bremen und Niedersachsen aus, die sich zum Pauschalpreis von 500 € zzgl. Mehrwertsteuer im Endverbraucher-Bereich präsentieren.
Nordrhein-Westfalen
Das Gastgeber-Bundesland Nordrhein-Westfalen betreibt einen unübersehbaren Stand in Halle 4.1. Wer als Indie-Entwickler einen Prototypen in der ‚Gaming Area‘ vorstellen möchte, kann sch bis zum 6. Mai 2026 bewerben.
Sachsen
Noch bis zum 15. April sind Bewerbungen für den Gamescom-Gemeinschaftsstand des Freistaats Thüringen möglich, der auch in diesem Jahr unter dem Motto: „SACHSEN!“ beziehungsweise „SAXONY!“ steht. Im vergangenen Jahr waren dort 23 Unternehmen und Institutionen vertreten. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website.












