
Die Teilnahme am Esports Nations Cup soll sich buchstäblich auszahlen: Saudi-Arabien lockt Clubs und Spieler mit hohen Geldprämien.
Nur wenige Wochen nach dem Esports World Cup im Sommer soll sich die E-Sport-Elite erneut in der saudischen Hauptstadt Riad versammeln – dann zum ersten Esports Nations Cup (ENC) vom 2. bis 29. November. Die teilnehmenden Länder entsenden eigene ‚Nationalmannschaften‘, die sich dann in 16 E-Sport-Disziplinen messen – darunter Dota 2 und Trackmania. Noch gibt es keine Informationen, welche Nationen für das Turnier zugesagt haben; auch das finale Titel-Line-Up steht noch aus.
Was hingegen klar ist: Die staatliche Esports World Cup Foundation (EWCF) unterfüttert den Aufbau des Ökosystems mit substanziellen Mitteln.
Entlang eines dreigeteilten ‚Förderpakets‘ sollen 45 Mio. Dollar (ca. 37 Mio. €) an Spieler, Clubs und Nationalteams fließen:
- 20 Mio. $ sind für Preisgelder reserviert, die direkt an Spieler und Trainer ausbezahlt werden.
- Um Profi-Organisationen zu motivieren, ihre Besten für die Teilnahme am ENC freizustellen, sind Kompensationen von 5 Mio. $ vorgesehen.
- Die verbliebenen 20 Mio. $ gehen über den ENC Development Fund an offizielle Partner – etwa für Logistik, Promotion-Maßnahmen und An-/Abreise.
EWCF-Chef Ralf Reichert: „Clubs sind weiterhin das kulturelle Rückgrat des E-Sports. Der nationsbasierte Wettbewerb erweitert die Bühne, schafft neue Rivalitäten und gibt noch mehr Fans von Beginn an einen Grund mitzufiebern. Unsere Struktur ist darauf ausgelegt, fair und nachhaltig zu sein: Wir belohnen Leistung und unterstützen gleichzeitig die langfristige Entwicklung von Spielern, Clubs und nationalen Programmen.“
Nach dem Auftakt in Riad soll der Esports Nations Cup im Zwei-Jahres-Turnus in rotierenden Gastgeber-Städten ausgetragen werden. Der Esports World Cup bleibt hingegen in Riad stationiert und soll unter anderem den Sommer-Tourismus in Saudi-Arabien ankurbeln. (pf)












