
Ja, is‘ denn scho‘ Weihnachten: Zur Branchen-Weihnachtsfeier in der Gamerei hat Bayerns Digitalminister Mehring mehrere Schecks mitgebracht.
Update vom 16. Dezember 2025 (15 Uhr): Nach vorläufigen Zahlen hat Bayern im laufenden Jahr rund 4,4 Mio. € in Games-Förderung, Standort-Marketing und Events investiert (nach 6,4 Mio. € im Jahr 2024).
Für 2026 plant das Ministerium laut Haushalts-Entwurf mit rund 9,4 Mio. € – auch bedingt durch höhere Ausgaben durch den Deutschen Computerspielpreis. Für Investitionen in „hochwertige Games“ (Konzepte, Prototypen, Produktion) sind rund 5 Mio. € vorgesehen.
Der Doppel-Haushalt 2026/27 ist derzeit Gegenstand von Beratungen im bayerischen Landtag.
Meldung vom 15. Dezember 2025: Schöne Bescherung für Spiele-Entwickler im Freistaat: Im kommenden Jahr will Bayern den Etat für Games, E-Sport und Events glatt verdoppeln, wie Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) beim gemütlichen Beisammensein in der Münchener Gamerei abermals bekräftigte.
Die Gamerei – der 2024 eröffnete Co-Working- und Event-Space – kann mittelfristig planen: Bis zum Ende der laufenden Legislatur (turnusgemäß bis 2028) ist das Projekt durchfinanziert. Für den laufenden Betrieb und die Ausrichtung der Games-Messe GG Bavaria 2026 in München erhält die staatliche Standortinitiative Games/Bavaria einen weiteren Förder-Scheck über 647.000 €. Gemeinsam mit dem E-Sport-Verband Bayern e. V. wurde außerdem ein Maßnahmen-Paket vereinbart, das den Aufbau von E-Sport-Angeboten im ländlichen Raum umfasst.
Bayern will Millionen in Games investieren
Mit der angekündigten Verdoppelung der Mittel verfolgt Mehrings Ministerium das erklärte Ziel, Bayern „zu einem der führenden Standorte für Games in Europa“ zu entwickeln.
Ein wesentlicher Baustein dieser Strategie ist die Games-Förderung des FFF Bayern, der Konzepte, Prototypen und Produktionen bezuschusst. Die dazugehörige Förderrichtlinie wird derzeit überarbeitet – auch mit Blick auf Anschlussfähigkeit zur reformierten Bundes-Förderung. Via ‚Level Up Accelerator‘ bekommen Studios das nötige Rüstzeug in Form von Workshops und Coaching-Einheiten.
Der Digitalminister nutzte die Übergabe von Förder-Bescheiden für eine Bestandsaufnahme: „Die aktuelle Förderrunde zeigt eindrucksvoll, wie viel kreative Energie in Bayerns Studios steckt. Games sind für uns längst Innovationstreiber in Technologie, Kultur und Wirtschaft. Dass immer mehr Teams ihre Projekte hier im Freistaat umsetzen, bestätigt unseren Erfolgskurs – und ist zugleich Ansporn, unsere Investitionen weiter auszubauen.“
Wie es um die Games-Industrie im Süden der Republik konkret bestellt ist, soll eine eigene, weiß-blaue Games-Standort-Studie untersuchen: Mit ersten Ergebnissen ist im kommenden Frühjahr zu rechnen – also rechtzeitig zum Deutschen Computerspielpreis 2026, der am 29. April Gastgeber in der Münchener Residenz verliehen wird. Der Bund stellt 1,5 Mio. € für Preisgelder und Ausrichtung zur Verfügung. (pf)













Vielen Dank, Petra. Ich finde nirgends ein offizielles Gesamtbudget der Games-Förderung Bayern. Daher ist für mich unklar, was die Verdoppelung des Budgets genau bedeutet. Die geförderten Summen hast du ja dokumentiert, aber hast du den budgetierten Maximalbetrag 2025?
Berechtigte Nachfrage – wird ergänzt
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