„Lebensverändernd“ fällt auch in diesem Jahr das Preisgeld beim Esports World Cup aus: Organisationen und Profis spielen um 75 Mio. Dollar.
Gegenüber dem Vorjahr packt das Königreich Saudi-Arabien noch ein Schippchen drauf: Um umgerechnet 64 Mio. € geht es ab dem 6. Juli beim Esports World Cup 2026 in der Hauptstadt Riad. In den Wochen bis zum großen Finale am 23. August treffen sich über 2.000 Spieler aus 100 Ländern zum weltweit höchstdotierten E-Sport-Turnier, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet.
30 Mio. $ gehen an die besten 24 Clubs – allein für den Gesamtsieg gibt es 7 Mio. $. In den einzelnen Disziplinen werden in Summe weitere 39 Mio. $ ausgeschüttet. Der ‚Rest‘ entfällt auf Qualifikations-Platzierungen, Promotion-Aktivitäten (‚Road to EWC‘) sowie Club- und Spieler-Auszeichnungen, etwa für die MVP (‚Most Valuable Player‘).
Ralf Reichert, CEO der Esports World Cup Foundation: „Dieses lebensverändernde Preisgeld unterstützt die Menschen, die Esports ausmachen und Jahr für Jahr ihre Leidenschaft und Ressourcen in unsere Branche investieren: die Spielerinnen und
Spieler mitsamt ihrer Clubs. Der EWC ist anders, weil es die Club Championship gibt. Ein einzelner Titel kürt einen Sieger, der EWC kürt den ultimativen, spielübergreifenden Club-Champion.“
Esports World Cup 2026: Gesamtpreisgeld steigt auf 75 Mio. Dollar
Die ‚E-Sport-Weltmeisterschaft‘ wird von allen führenden Spieleherstellern unterstützt, darunter Zukauf Electronic Arts (Apex Legends, EA Sports FC 26), Activision Blizzard (Call of Duty: Black Ops 7, Overwatch 2, Call of Duty: Warzone), Epic Games (Rocket League, Fortnite), Valve (Dota 2, Counter-Strike 2), Ubisoft (Rainbow Six Siege X, Trackmania) und Riot Games (League of Legends, Valorant). Auch Schach wird wieder praktiziert.
Einige Spiele – darunter die Motorsport-Simulation Rennsport – sind nicht mehr Teil des EWC: Für lauten Unmut in der Community sorgte insbesondere der Verzicht auf den Echtzeit-Strategiespiel-Klassiker StarCraft 2, der insbesondere in Asien und in den USA viele Anhänger hat.
Auf besonders reges Zuschauer-Interesse stoßen traditionell die Matches in League of Legends, die im Vorjahr fast 8 Millionen Fans via Livestream verfolgten. Saudi-Arabien erhofft sich außerdem Impulse für den Tourismus: Über den gesamten Turnier-Zeitraum hinweg rechnen die Veranstalter mit mehr als drei Millionen Besuchern. (pf)












