Start Sport DFB ePokal: Fußballbund startet FIFA 21-Pokalwettbewerb

DFB ePokal: Fußballbund startet FIFA 21-Pokalwettbewerb

Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Deutscher Fußball-Bund (DFB)

Der Deutsche Fußballbund (DFB) startet den bundesweiten ‚eFootball‘-Pokalwettbewerb: Der DFB ePokal orientiert sich am DFB-Pokal.

Nach der Gründung einer eNationalmannschaft und dem Aufbau einer eigenen Plattform (www.dfb-efootball.de) startet der DFB in Kürze den DFB ePokal – ein Projekt, an dem der Verband seit über einem Jahr arbeitet.

Das Turnier-Format besteht aus drei Runden: eine Vorrunde, eine Hauptrunde und das Finale. Analog zur Virtual Bundesliga der DFL (Deutschen Fußball-Liga) wird FIFA 21 auf der PlayStation 4 und der Xbox One gespielt. Drei bis fünf Spieler bilden jeweils eine Mannschaft. Sofern es „die pandemische Lage zulässt“, fahren die besten acht Teams pro Konsole nach Berlin zur Endrunde.

Der ePokal-Sieger erhält 25.000 Euro und darf zwei Spieler in den „erweiterten Kreis der eNationalmannschaft“ entsenden. Der Vize-Pokalsieger bekommt immerhin noch 12.500 Euro – Platz 3 und 4 jeweils 5.000 Euro.

Ab dem 14. November starten verschiedene Qualifikations-Turniere, zu dem sich sowohl Amateurvereine als auch die Teams der Virtual Bundesliga sowie der Frauen-Bundesliga anmelden können. Grundsätzlich kann sich jedes Team anmelden, das einem DFB-Mitgliedsverein zugeordnet ist. Je Konsole sind 40 Mannschaften vorgesehen – erst ab der Hauptrunde gilt das DFB-Pokal-Prinzip „Klein gegen Groß“.

Hauptsponsor ist die Versicherungsgruppe ERGO, die auch beim klassischen DFB-Pokal wirbt. „Gemeinsam sind wir überzeugt davon, dass die packenden Pokalduelle, die wir aus dem DFB-Pokal kennen, auch auf dem virtuellen Rasen für Begeisterung sorgen werden“, glaubt DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

„Beim DFB-ePokal-Wettbewerb haben unsere Vereine die Möglichkeit, als Amateurteams ihre Farben zu vertreten und auf einem neuen, angesagten Weg bundesweit auf sich aufmerksam zu machen – damit wollen wir die Synergien zwischen eFootball und Vereins-, insbesondere Amateurfußball noch stärker fördern und weiter ausbauen“, erklärt DFB-Vizepräsident Rainer Koch. „Fußballvereine können künftig nicht nur Meister in ihrer Liga auf dem Rasen, sondern eben auch DFB-ePokal-Sieger in der virtuellen Welt werden.”

Ob sich auch DFB-Pokalsieger FC Bayern München am DFB ePokal beteiligt, ist zumindest fraglich: Der Triple-Gewinner arbeitet exklusiv mit FIFA 21-Mitbewerber Konami (eFootball PES 2020) zusammen.

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