Start Marketing & PR Uncharted-Film: Medienboard Berlin finanziert Videospiel-Verfilmung

Uncharted-Film: Medienboard Berlin finanziert Videospiel-Verfilmung

Szene aus dem PlayStation-4-Spiel
Szene aus dem PlayStation-4-Spiel "Uncharted 4": Im "Uncharted"-Film spielt Tom Holland den Hauptdarsteller Nathan Drake (links), Mark Wahlberg seinen Mentor Sully (rechts) - Abbildung: Sony Interactive

Der „Uncharted“-Film mit Mark Wahlberg und Tom Holland wird – auch – in Babelsberg gedreht. Das Medienboard Berlin bezuschusst die Dreharbeiten.

Im März waren die erst im Februar gestarteten „Uncharted“-Dreharbeiten in Babelsberg coronabedingt unterbrochen worden – demnächst soll wieder die Kamera laufen, natürlich unter strengen Sicherheits- und Hygiene-Auflagen.

Der „Uncharted“-Film basiert auf der gleichnamigen und überaus erfolgreichen PlayStation-Blockbuster-Reihe des Sony-Studios Naughty Dog („The Last of Us Part 2“): Das Action-Adventure „Uncharted 4: A Thief’s End“ war 2016 eines der meistverkauften Computer- und Videospiele in Deutschland.

Das Film-Projekt steht allerdings unter keinem guten Stern: Mittlerweile wurde ein halbes Dutzend Regisseure verschlissen. Geplanter Filmstart nach unzähligen Verschiebungen: Oktober 2021.

Hauptdarsteller der Videospiel-Verfilmung: Tom Holland („Spider-Man: Homecoming“, „Avengers: Endgame“) als Abenteurer Nathan Drake, Mark Wahlberg („Transformers“, „Ted“, „The Italian Job“) als sein Mentor Victor „Sully“ Sullivan und Antonio Banderas („Philadelphia“, „Evita“). Regie führt Ruben Fleischer („Zombieland“).

Heute wurde bekannt, dass sich das Medienboard Berlin-Brandenburg mit 750.000 Euro am „Uncharted“-Budget beteiligt. Eine vergleichsweise überschaubare Summe: Vor zehn Jahren flossen rund 7 Millionen Euro in Tarantinos oscar-prämiertes „Inglourious Basterds“, das ebenso wie „Uncharted“ im Studio Babelsberg entstand.

Allerdings gilt als wahrscheinlich, dass weitere Millionen über Fördertöpfe des Bundes folgen. So stellt der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) 25 Millionen Euro für „Matrix 4“ zur Verfügung. Derzeit halten sich „Neo“ Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss und Neil Patrick Harris zu Dreharbeiten in der Hauptstadt-Region auf.

Das Gelände in Potsdam gilt als Europas größtes Filmstudio. Dort wurden unter anderem Szenen für „Operation Walküre“, „Bridge of Spies“ und „Das Bourne Ultimatum“ gedreht – aber auch TV-Shows und Produktionen wie die Netflix-Serie „Dark“, „Babylon Berlin“ und der Dauerbrenner „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ sind made in Babelsberg.

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