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Nürnberger Spielwarenmesse 2021 soll stattfinden

Die Nürnberger Spielwarenmesse 2021 ist vom 27. bis 31. Januar 2021 geplant (Foto: Spielwarenmesse eG / Christian Hartlmaier)
Die Nürnberger Spielwarenmesse 2021 ist vom 27. bis 31. Januar 2021 geplant (Foto: Spielwarenmesse eG / Christian Hartlmaier)

Die Spielzeug-Branche trotzt der Corona-Pandemie: Die Nürnberger Spielwarenmesse 2021 soll wie geplant Ende Januar 2021 statt finden – wenn auch mit Einschränkungen.

Die Nürnberger Spielwarenmesse 2020 vom 29. Januar bis 2. Februar war eine der letzten Großveranstaltungen dieser Art in Deutschland – schon wenige Wochen später schnellten die Covid-19-Fallzahlen in die Höhe. Bereits im Vorfeld der Messe hatte es bei Ausstellern, Veranstaltern und Besuchern heftige Debatten gegeben, inwieweit die Durchführung der Weltleitmesse im Lichte des internationalen Publikums aus allen Erdteilen zu verantworten sei.

Derweil bereits erste Messen und Groß-Events des Jahres 2021 abgesagt oder verschoben wurden, soll die Spielwarenmesse 2021 wie geplant stattfinden.

Termin: 27. bis 31. Januar 2021 (Mittwoch bis Sonntag)

Die Spielwarenmesse eG hat gemeinsam mit der NürnbergMesse und den Gesundheitsbehörden ein obligatorisches „Hygienekonzept“ für die Fachmesse erarbeitet, das zwangsläufig dynamisch dem Infektionsgeschehen und den amtlichen Auflagen angepasst wird.

Auf dem gesamten Gelände und bei Besprechungen soll eine Maskenpflicht und eine Abstandsregel von 1,5 Metern gelten, wozu unter anderem breitere Flure beitragen sollen. Auf Sonderflächen und Standpartys wird verzichtet. Sanitäranlagen und Oberflächen sollen mit hoher Frequenz gereinigt und desinfiziert werden.

Wer dabei sein will, muss bei bester Gesundheit sein: Kontakte zu Covid-19-infizierten Personen, offenkundige Atemwegs-Infektionen oder erhöhte Temperatur schließen eine Teilnahme aus. Aussteller müssen eine Kontaktliste führen: Wer hat sich wann wie lange mit wem auf dem Stand aufgehalten?

Trotz dieser absehbaren Einschränkungen haben sich laut Ausrichter schon jetzt 90 Prozent der Vorjahres-Aussteller angemeldet. Ob sie im Januar nach Deutschland reisen können und dürfen, ist eine andere Frage: Bis auf Weiteres verweigert die EU unter anderem US-Bürgern die Einreise.

Wenngleich bei der Nürnberger Spielwarenmesse traditionell Puzzles, Puppen und Plüschtiere im Mittelpunkt stehen, ist die Veranstaltung auch für Teile der Videospiel-Branche von Belang – etwa mit Blick auf Merchandise-Produkte zu „Fortnite“, „Minecraft“, „Cyberpunk 2077“ oder Nintendo-Marken.

Die Spielwarenmesse auf dem Nürnberger Messegelände gilt als weltweit wichtigstes Format der Spielwaren-Branche: Im Frühjahr zeigten 2.800 Aussteller aus 70 Ländern mehr als 1 Million Produkte, davon 120.000 Neuheiten.

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