Start Karriere Rückkehr zu Games: Boris Schneider-Johne betreut Spiele-Entwickler

Rückkehr zu Games: Boris Schneider-Johne betreut Spiele-Entwickler

Spektakuläres Games-Comeback: Ab 1. Juli avanciert Boris Schneider-Johne zu Microsofts erstem Ansprechpartner für Deutschlands Entwickler-Studios und Publisher.

Einer der intimsten Kenner der deutschen Games-Branche ist wieder da: Nachdem Boris Schneider-Johne in den vergangenen fünf Jahren als Produkt Manager unter anderem das Betriebssystem Windows und die Surface-Tablets vermarktete, kehrt er zum 1. Juli ins Games-Segment zurück. Als „Business Evangelist“ übernimmt er bei der Microsoft Deutschland GmbH in Unterschleißheim die Leitung des neu geschaffenen „Gaming Cluster“ innerhalb der „Developer Experience“-Gruppe, kurz DX genannt.

Boris Schneider-Johne: „Spiele-Industrie führend bei Cloud-Diensten“

Wie es sich für Evangelisten gehört, zählen Aufklärung und Bekehrung zu den vordringlichsten Aufgaben des Teams. Konkret will Schneider-Johne den deutschen Spieleentwicklern und -publishern die Möglichkeiten der Microsoft-Technologien aufzeigen. Im Fokus stehen die Cloud-Services von Microsoft Azure, daneben aber auch Development Tools und Business Intelligence. Die Plattform ermöglicht nicht nur die Speicherung, Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen, wie sie etwa bei Online-Spielen anfallen. Darüber hinaus stellt Azure auch eine Fülle an Apps und Schnittstellen zur Verfügung.

Schneider-Johne: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Die Spiele-Industrie ist führend in der Nutzung von Cloud-Diensten und es wird spannend, die deutschen Entwickler mit den zusätzlichen Möglichkeiten bekannt zu machen, die Azure ihnen für ihre Geschäfte bietet.“

Boris Schneider-Johne: Power Play, Monkey Island, Xbox

Der Begriff „Urgestein“ wird zuweilen böse missbraucht, im Fall von Boris Schneider-Johne trifft er zweifellos zu: Bereits 1984 schrieb er erste Spieletests für die Zeitschrift 64’er, später wurde er Redakteur von Happy Computer und gehörte zum Gründungsteam von Power Play. 1993 startete er gemeinsam mit Heinrich Lenhardt die später Marktführende Computerspielezeitschrift PC Player.

Einem größeren Publikum bekannt wurde er insbesondere durch seine Übersetzungen von Lucasfilm-/LucasArts-Adventures wie „Maniac Mansion“, „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, „The Secret of Monkey Island“ sowie „Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge“.

Seit 1997 war Schneider-Johne bei Microsoft Deutschland in diversen Rollen für PR und Marketing verantwortlich. Als Xbox Platform Manager begleitete er unter anderem die Markteinführung der Microsoft Xbox und Xbox Live (2002) sowie der Xbox 360 (2005).

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