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Medienminister Eisenreich mit Games-Delegation in Montreal

Bayerns Digitalminister Georg Eisenreich (vordere Reihe, 3. von rechts) besucht mit der Games-Delegation den Effekt-Spezialisten Rodeo FX in Montreal (Foto: Rodeo FX)
Bayerns Digitalminister Georg Eisenreich (vordere Reihe, 3. von rechts) besucht mit der Games-Delegation den Effekt-Spezialisten Rodeo FX in Montreal (Foto: Rodeo FX)

Eisenreich trifft Eisernen Thron: Gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Film- und Games-Branche hat der bayerische Digitalminister die Zentrale der Special-Effects von Rodeo FX in Montreal besucht, wo unter anderem die Effekte für „Game of Thrones“ entstehen.

Noch bis Freitag hält sich eine bayerische Delegation aus Politik und Wirtschaft im kanadischen Québec auf. Gemeinsam mit Staatsminister Georg Eisenreich (CSU) – im Kabinett von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für Medien und Digitales zuständig – trifft sich die Reisegruppe drei Tage lang auf Einladung des bayerischen Wirtschaftsministeriums mit Vertretern kanadischer Unternehmen, Regionalregierungen und Verbände.

Zum Auftakt stand ein Besuch bei den Special-Effects-Experten Rodeo Visual Effects auf dem Programm: Das Studio mit Sitz in Montreal will im September 2018 eine neue Filiale in München offiziell eröffnen und dadurch auf dem europäischen Markt expandieren. Rodeo FX ist unter anderem bekannt für Effekte in Filmen und Serien wie „Game of Thrones“, „Blade Runner 2049“, „Star Wars: Die letzten Jedi“, „Jumanji“, „The Greatest Showman“ und vielen weiteren Produktionen. Für Staatsminister Eisenreich zeigt die Standort-Entscheidung pro München (und gegen London, das ebenfalls im Gespräch war), dass Bayerns Medienwirtschaft auf Top-Niveau spielt.

Nun gehe es darum, weitere Unternehmen aus Film und Games zu überzeugen, nach Bayern zu kommen. „Bei uns finden sie ein offenes Ohr, den FFF Bayern als finanzstärksten Förderpartner in den deutschen Ländern und ein Ökosystem erfolgreicher, innovativer Unternehmen“, so Eisenreich: „Bayern setzt auf Film und Games.“

Georg Eisenreich mit bayerischer Games-Delegation in Montreal

Neben einer substanziellen Erhöhung der Film-Fördermittel für internationale Ko-Produktionen ist es Bayern als erstem deutschen Bundesland auch gelungen, ein EU-notifiziertes Games-Förderprogramm mit Einzelförderungen von bis zu 500.000 Euro aufzulegen. Davon profitiert haben unter anderem das unterfränkische Unternehmen HandyGames („TownsMen VR“) und das Münchener Studio Aesir Interactive („Ostwind 2“).

Im Jahr 2018 beträgt das Games-Fördervolumen des FFF Bayern rund 2 Millionen Euro. Des Weiteren setzt sich der Freistaat für eine Games-Förderung auf Bundesebene ein, wie sie der Branchenverband Game anhand einer Modellrechnung vorgestellt hat.

Zu Eisenreichs Games-Delegation gehören unter anderem Förder-Referentin Michaela Haberlander (FFF Bayern), Frederik Hammes, Harald Frank und Lars Janssen von Travian Games, Stefan Kreutzer (Remote Control Productions), Kristin Heitmann (Appp Media UG) und Dieter Marchsreiter von Marchsreiter Communications. Ebenfalls mitgereist ist Karl Freller, der stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion.

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