Start Meinung Fröhlich am Freitag 36/2017: Youtube, Bigpoint, Fluffy Fairy Games

Fröhlich am Freitag 36/2017: Youtube, Bigpoint, Fluffy Fairy Games

Fröhlich am Freitag: Die Top-Themen der Woche, frisch aus der GamesWirtschaft-Chefredaktion
Fröhlich am Freitag: Die Top-Themen der Woche, frisch aus der GamesWirtschaft-Chefredaktion

Jede Woche frisch: Die meistgelesenen Artikel der Woche in der GamesWirtschaft-Zusammenfassung – plus die Kolumne der Chefredaktion.

Fröhlich am Freitag: Die Wochenend-Kolumne aus der Chefredaktion

Liebe GamesWirtschaft-Leser,

es gibt keine belastbaren Statistiken, aber es spricht viel dafür, dass Was-willst-du-denn-später-einmal-werden-Fragen von Minderjährigen nicht mehr mit „Astronaut“ oder „Profifußballer“ beantwortet werden, sondern mit „Youtuber“.

Erst vor wenigen Tagen hörte ich aus dem Verwandtenkreis die Geschichte, wonach eine Sechsjährige ihre Barbiepuppe umstylte und sie anschließend sagen ließ: „… und wenn es euch gefallen hat, dann lasst mir gerne einen ‚Daumen hoch‘ da.“ Also jene Standardformulierung, mit der Youtuber üblicherweise ihre Videos beschließen.

Die ursprüngliche „Broadcast yourself“-Verheißung erfüllt Youtube noch immer: Wer will, kann einfach drauf los vloggen, letsplayen oder streamen. Noch nie wurde so viel Material hochgeladen wie 2017 – 400 Stunden sind es mittlerweile. Nicht pro Tag, nicht pro Stunde – sondern pro Minute. Die dazu nötigen Tools sind inzwischen in den Spielen selbst serienmäßig verbaut oder kostenlos erhältlich. Anleitungen finden sich zuhauf auf – logisch – Youtube.

Doch wer (neben-)berufliche Ambitionen hat, der wird mittlerweile mit vielen Hürden konfrontiert. Dazu gehören zum Beispiel Abmahn-Anwälte und -Vereine, die nach Anzeichen von Schleichwerbung fahnden. Oder ambitionierte Behörden, die auf Lizenz-Erwerb pochen. Und ein Werbekuchen, der sich auf immer mehr Anbieter verteilt – wo einst amtliche Stücke abfielen, sind es inzwischen nur noch Krümel, gerade in Nischen. Was auch daran liegt, dass ein scharf geschalteter Youtube-Algorithmus recht rigoros Kanäle und Beiträg aussiebt, die angeblich den willkürlich anmutenden Werberichtlinien nicht genügen.

Insbesondere für Letsplayer heißt das: breiter aufstellen, alternative Plattformen bespielen, eigene Websites stärken – und sich nicht darauf verlassen, dass das Youtube von 2020 genauso aussieht wie das Youtube von 2017 oder gar das Youtube von 2012.

Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen

Petra Fröhlich
Chefredakteurin GamesWirtschaft

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