Jede Woche frisch: Die meistgelesenen Artikel der Woche in der GamesWirtschaft-Zusammenfassung – plus die Kolumne der Chefredaktion.

Fröhlich am Freitag: Die Wochenend-Kolumne aus der Chefredaktion

Liebe GamesWirtschaft-Leser,

mehr Quadratmeter! Mehr Hallen! Mehr Aussteller! Mehr Länder!

Das ist die Botschaft, die im Vorfeld der Gamescom vom Kölner Messegelände ausgeht. Fach- und Publikumsmessen sind natürlich nicht zu endlosem Wachstum verpflichtet – und dazu auch gar nicht in der Lage. Nichtsdestoweniger soll in der Öffentlichkeit unbedingt der Eindruck vermieden werden, eine Messe fände nicht mehr den Zuspruch wie in früheren Jahren.

Die einst ruhmreiche CeBIT hat gezeigt, dass durch den Verlust einiger weniger Ankermieter eine Erosion in Gang kommt, die sich nur schwer stoppen lässt. In der Branche nimmt man daher aufmerksam zur Kenntnis, wenn prominente Gamescom-Aussteller (aktuell: 2K Games, Crytek, Gameforge) absagen. Oder optimistischer formuliert: pausieren.

Nun ist die Gamescom zweifelsfrei ein Riesenerfolg – und rangiert mit ihren knapp 350.000 Besuchern mittlerweile auf Platz 3 der jährlich stattfindenden Messen in Deutschland. Das wurde auch der wahlkämpfenden Regierungs-Chefin zugetragen. Weiteres Wachstum hieße für die Aussteller: mehr Messetage, mehr Fläche, mehr Personal, also letzten Endes höhere Kosten, die – wie zu hören ist – in diesem Jahr ohnehin neue Marken erklimmen.

Vor diesem Hintergrund sind auch die Planungen für eine „Gamescom Night“ zu sehen, also einer zusätzlichen Öffnung der Hallen zu nachtschlafener Zeit. Beschlossen ist nichts, aber allein der Umstand, dass die Ausrichter bereits die Meinung der Aussteller per Umfrage einholen, zeigt die Ernsthaftigkeit der Überlegungen.

Wer ab dem 20. August die Gamescom besucht, bekommt durch die XXL-Baugruben einen Vorgeschmack auf die massiven Modernisierungs- und Erweiterungs-Projekte. Weit über eine halbe Milliarde Euro nimmt die KoelnMesse dafür in die Hand. Schließlich sollen Großveranstaltungen wie die Gamescom weiterhin in Köln stattfinden, auch über das Jahr 2019 hinaus.

Das Konzept des Kleinere-Brötchen-Backens ist in der DNA von Messe-Standorten nun mal nicht vorgesehen. Heißt für die Gamescom genauso wie für IAA oder IFA: Nur was wächst, lebt.

Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen

Petra Fröhlich
Chefredakteurin GamesWirtschaft

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