Wenn das eigene Gesicht zum Passwort wird: Die Gesichtserkennung via Face ID ist die Spezialität des iPhone X. Schon ab 22.9. verkauft Apple zudem das iPhone 8.

Zum zehnjährigen iPhone-Jubiläum waren die Erwartungen an die kommende iPhone-Generation besonders hoch – und sie sollten nicht enttäuscht werden. Erstmals übersteigt die unverbindliche Preisempfehlung für ein Standardmodell die Marke von 1.000 Dollar beziehungsweise Euro. Damit bestätigen sich jene Marktgerüchte, die bereits im Vorfeld kursierten.

Iphone X: Gesichtserkennung via Face ID

Das iPhone X (sprich: „iPhone Ten“ – als Reminiszenz an das iPhone-Jubiläum) ist das neue Flaggschiff im Apple-Sortiment. Je nach Speicher-Ausstattung werden 1.149 Euro (64 GB) oder 1.319 Euro (256 GB) fällig.

Einer der wesentlichen Unterschiede zu allen anderen iPhone-Modellen: Das Smartphone wird nicht via Fingerabdruck (also Touch ID), sondern per Gesichtserkennung (Face ID) entriegelt. Oder wie Apple es nennt: „Dein Gesicht ist dein Passwort“. Überhaupt spielte die Erkennung von Gesichtern und deren Mimik für Apple eine verblüffend große Rolle: Die verbauten 3D-Sensoren setzen die Faxen in animierte Emojis um.

Technisches Highlight des iPhone X ist das Display, das nicht nur fast die komplette Vorderseite ausfüllt, sondern in puncto Auflösung, Farbbrillanz und Kontrast deutlich draufsattelt. „Super Retina“ nennt Apple die neue Technologie. Der traditionelle Home-Button entfällt zwangsläufig.

Die verbesserten Bildstabilisatoren in der 12-Megapixel-Kamera sollen darüber hinaus neue Augmented-Reality-Anwendungen und natürlich auch -Spiele ermöglichen. In diesem Bereich erwarten Analysten und Experten die spürbarsten Auswirkungen auf das Appstore-Sortiment und das Nutzungsverhalten der Kunden. Viele der neuen Funktionen sind Teil des Betriebssystems iOS 11, das ab 19. September gratis zum Download bereit steht.

Vorbestellbar ist das iPhone X ab 27. Oktober, die Auslieferung an Kunden in Deutschland beginnt am 3. November.

iPhone 8 und iPhone 8 Plus: Ausstattung, Preise, Vorbestellung, Termin

Das iPhone 7 bekommt einen direkten Nachfolger: Mit dem iPhone 8 und der Plus-Variante überspringt Apple die traditionelle iPhone-7s-Stufe. Display, Kamera, Abmessungen: Abgesehen vom leistungsfähigeren Prozessor sind die spürbaren Unterschiede überschaubar – abgesehen vom Material der Smartphone-Rückseite: Gehärtetes Glas ersetzt Alu. Auch die Preisgestaltung und das Gewicht bewegen sich nahe an den Vorgängermodellen. Die 32-GB-Version ist indes Geschichte: Künftige iPhones sind mit mindestens 64 GB Speicher ausgestattet.

Das iPhone 8 ist bereits ab 15. September – also ab diesem Freitag – vorbestellbar. Die Auslieferung in Deutschland startet eine Woche später, also ab 22. September.

 

Apple Watch 3: Unabhängigkeitserklärung vom iPhone

Auch wenn das Teilsegment der digitalen Fitness-Uhren boomt: Von einem echten Durchbruch der einst gehypeten „Smartwatches“ kann man weiterhin nicht sprechen. Die fehlende Marktdurchdringung hat auch die Euphorie seitens der Spielehersteller merklich abkühlen lassen.

Inzwischen hat Apple den größten Kritikpunkt an der Apple Watch nicht nur erkannt, sondern beseitigt: Bislang ließ sich die Uhr nur in Kombination mit einem verknüpften iPhone als Armgelenk-Mobiltelefon oder fürs Musik-Streaming nutzen. Dank eingebautem LTE-Modul ist dies künftig nicht mehr erforderlich – Apple bewirbt die neue Generation mit dem Slogan „Die Freiheit ruft“.

Die neuen Apple Watch Series 3 sind ab 449 Euro zu haben.

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