Start Karriere GameCity:Hamburg: Stefan Klein übergibt an Oliver Redelfs

GameCity:Hamburg: Stefan Klein übergibt an Oliver Redelfs

Kommandowechsel auf der Brücke von GameCity:Hamburg: Oliver Redelfs mit seinem Vorgänger Stefan Klein (Foto: Christian Augustin / nextMedia.Hamburg)
Kommandowechsel auf der Brücke von GameCity:Hamburg: Oliver Redelfs mit seinem Vorgänger Stefan Klein (Foto: Christian Augustin / nextMedia.Hamburg)

Wechsel auf der Brücke von GameCity:Hamburg: Mitgründer Stefan Klein präsentiert seinen Nachfolger als Projektleiter von Deutschlands größtem regionalen Netzwerk.

An Gesprächsthemen dürfte es beim alljährlichen Branchen-Advents-Vorglühen an Bord der MS Stubnitz nicht gemangelt haben: Das in der Hamburger Hafen-City vertaute Event-Schiff war am Dienstagabend Treffpunkt für 250 Mitglieder der Hamburger Games-Branche zur GameCity-Night. Den musikalischen Rahmen bildete das Trio Baumann Bergmann Pokinsson unter Leitung von Kapellmeister Jan Müller-Michaelis, besser bekannt als Poki und Mitgründer von Daedalic Entertainment.

Stefan Klein nutzte den feierlichen Anlass, um seinen Abschied zu verkünden: Der Mitgründer des Netzwerks GameCity:Hamburg und Projektmanager der örtlichen Wirtschaftsförderung übergibt die Leitung an den Journalisten und PR-Mann Oliver Redelfs, der schon zuvor mehrere Jahre für das Projekt gearbeitet hatte. Für seinen Nachfolger findet Klein lobende Worte: „Ich kann mir keinen besser vernetzten und kompetenteren Nachfolger als Oliver vorstellen.“ Redelfs freut sich auf die – Zitat – „Herausforderung, die Gamecity:Hamburg durch das unruhige Fahrwasser zu steuern, das derzeit die gesamte Games-Branche in Deutschland durchrüttelt.“

Künftig wird sich Stefan Klein seinen Aufgaben als „Key Account Digitale Ökonomie“ bei der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung widmen und das Games-Netzwerk beratend begleiten.

GameCity:Hamburg: Seit 2003 der „Hafen der Games-Branche“

13 Jahre lang stand Käpt’n Klein auf der Brücke und lotste das hanseatische Branchennetzwerk (Motto: „Hafen der Games-Branche“) durch eine bewegte, aber auch überaus erfolgreiche Ära. In dieser Zeit sind Branchenriesen wie Bigpoint, Innogames, Goodgame Studios, Daedalic, Gamigo oder Xyrality entstanden, von zahllosen kleineren Studios und Dienstleistern ganz zu schweigen.

Schätzungen gehen von 4.500 bis 5.000 Arbeitsplätzen aus, die direkt oder mittelbar dem Games-Segment in Hamburg zuzuordnen sind.

Fünf der zehn größten deutschen Games-Arbeitgeber haben ihre Zentrale in Hamburg.
Fünf der zehn größten deutschen Games-Arbeitgeber haben ihre Zentrale in Hamburg.

Einen Schwerpunkt von GameCity:Hamburg bildet auch weiterhin die Beratung und Anschubhilfe von Startups; darüber hinaus organisieren die Hamburger vierteljährliche Branchentreffen, Workshops und den Gamescom-Gemeinschaftsstand in der Business Area. Zu den liebgewonnenen Traditionen der Spielemesse gehört der Fischbrötchenempfang. Bei diesem Anlass wird Klein ab 2017 „nur“ noch Gast sein – die ordnungsgemäße Ausgabe von Astra-Flaschen, Rollmops-Canapés und Bismarckheringen obliegt dann seinem Nachfolger Redelfs.

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