Start Karriere Cologne Game Farm: TH Köln eröffnet Inkubator

Cologne Game Farm: TH Köln eröffnet Inkubator

Die Eröffnung der Cologne Game Farm übernahmen Roland Berger (Stadt Köln), CGL-Professor Gundolf Freyermuth, Projektleiterin Odile Limpach und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (Foto: Costa Belibasakis / TH Köln)
Die Eröffnung der Cologne Game Farm übernahmen Roland Berger (Stadt Köln), CGL-Professor Gundolf Freyermuth, Projektleiterin Odile Limpach und NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (Foto: Costa Belibasakis / TH Köln)

Das Cologne Game Lab der TH Köln unterstützt junge Entwickler bei der Entwicklung marktreifer Spiele mit einem eigenen Inkubator: In der „Cologne Game Farm“ dürfen fünf Teams an Konzepten und Prototypen basteln – im besten Fall kommt es zur Firmengründung.

Mit Andreas Pinkwart (FDP) hat der amtierende Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen am 2. Mai die „Cologne Game Farm“ eröffnet. Ziel des Inkubators: die Unterstützung junger Spiele-Entwickler auf dem Weg zum eigenen Startup. Fünf Teams bekommen für zwölf Monate kostenlose Büroräume zur Verfügung gestellt und werden von erfahrenen Branchenexperten und Mentoren bei allen Fragen der Firmengründung beraten – vom Business-Plan über die Vermarktung bis hin zum Spieldesign.

In seiner Ansprache verwies Pinkwart darauf, dass es darum gehe, etwaige Hürden für kreative Unternehmensgründer abzubauen und faire Wettbewerbsbedingungen für neue Geschäftsmodelle zu schaffen – die Cologne Game Farm leiste dazu einen wichtigen Beitrag.

Die Projektleitung liegt bei Odile Limpach, einst Geschäftsführerin von Ubisoft Deutschland und heute Games-Professorin am Cologne Game Lab sowie Initiatorin des deutsch-französischen Inkubators Spielfabrique. Finanziert wird die Cologne Game Farm von der TH Köln und vom Förderverein der Freunde des Cologne Game Lab e. V. Die CGL bietet unter anderem Bachelor- und Master-Studiengänge in Disziplinen wie Digital Games, 3D-Animation und „Game Development and Research“.

Die fünf Teams im Überblick:

  • Ludopium (Puzzle-Spiel „Isometric Epilepsy“ – 2. Platz beim Nachwuchskonzept des Deutschen Computerspielpreises 2017)
  • Jessika (Spiel um den Nationalsozialistischen Untergrund NSU)
  • Super Catboy (Jump & Run im Retro-Stil)
  • Fantastic Foe (Adventure „Seoul Song“)
  • Giant Door (Casualgame „Derpy Conga“)

Im Wettbewerb mit anderen Games-Metropolen drückt Köln aufs Tempo: Erst vor wenigen Wochen hat der Co-Working-Space Cologne Game Haus eröffnet, das junge Studios und Startups aus dem Games-Bereich beheimatet, darunter Flying Sheep, The Good Evil und Beepkultur. Partner und Finanzierer des Projekts sind die Stadt Köln und die KoelnMesse.

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